Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Hier dreht sich alles um die Behausungen und Unterkünfte unserer tierischen Hortusbesucher. Ob extra gebautes Insektenhotel oder zufällig entdeckte Ecke, in der sich ein Tier wohl fühlt: Alles hier her bitte!

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Naturfreund78
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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Naturfreund78 » So 16. Sep 2018, 22:08

Ich wollte hier Fotos von meinen Kästen posten, aber ich kann keine Dateien runterladen.
Bin zu 1000% ein naturverbundener Mensch und die wundervolle Mutter Natur ist das größte Geschenk überhaupt *ja* *applaus* *hurra*.


*hortus* *hortus* *hortus*

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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Annika » Mo 17. Sep 2018, 07:41

Naturfreund78 hat geschrieben:
So 16. Sep 2018, 22:08
Ich wollte hier Fotos von meinen Kästen posten, aber ich kann keine Dateien runterladen.
??? Wieso nicht? Gibt es eine Fehlermeldung? Ansonsten schau mal unterhalb des Beitrags, da gibt es Optionen und daneben einen Reiter auf dem entweder "Dateianhänge" steht oder 3 Striche sind. Je nach Bildschirmgröße... ;-)
Naturfreund78 hat geschrieben:
So 16. Sep 2018, 12:19
Hallo Annika

es gibt Ganzjahreskästen, die als Sommer und Winterquartiere genutzt werden können.
Aber ein Fledermausexperte sagte mir, das er ein Winterquartierkasten eher im Wald aufhängen würde. Aber wenn die Fledermäuse sich die Hohlräume in den Holzwänden als Winterquartier ausgesucht haben, würde ich die Fledermäuse auch dort unbedingt lassen.
Kommt sie an den Kot ran, um diesen zu entfernen?
Fledermauskot, auch Guano genannt ist sehr guter Blumendünger.


Liebe Grüße

Vollblut-Hortusianer Michael
Das mit den Ganzjahreskästen werde ich weitergeben. Wobei ich bei dir ja auch gelesen habe, dass du die Kästen vor Jahren aufgehangen hast und sie jetzt erst besiedelt wurden. (Richtig aufgeschnappt?) Also so einfach lassen die sich wohl nicht umsiedeln.

Nein, sie kommt nicht an den Kot ran. Sie hat Sorge das das auf Dauer da ziemlich igitt in der Wand wird oder die Fledermäuse sonstwie einen Schaden anrichten können. Ist ein uraltes Haus, komplett aus Holz.

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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Naturfreund78 » Mo 17. Sep 2018, 14:26

Annika hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 07:41
??? Wieso nicht? Gibt es eine Fehlermeldung? Ansonsten schau mal unterhalb des Beitrags, da gibt es Optionen und daneben einen Reiter auf dem entweder "Dateianhänge" steht oder 3 Striche sind. Je nach Bildschirmgröße... ;-)
Ich weiß es nicht warum.
Fehlermeldung gibt es keine, aber wenn ich auf Dateianhänge klicke, öffnet sich nichts.
Da müsste dann eigentlich meine Galerie mit den Bildern erscheinen, kommt aber nicht.
Annika hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 07:41
Das mit den Ganzjahreskästen werde ich weitergeben. Wobei ich bei dir ja auch gelesen habe, dass du die Kästen vor Jahren aufgehangen hast und sie jetzt erst besiedelt wurden. (Richtig aufgeschnappt?) Also so einfach lassen die sich wohl nicht umsiedeln.
Hier der Ganzjahreskasten: http://www.schwegler-natur.de/portfolio ... 1wq-d-b-p/
Ja die Kästen habe ich durch unsere ortsansässige Feuerwehr im November 2014 aufhängen lassen. Das kann Jahre dauern (zwischen 3-5 Jahren), bis die Kästen besiedelt werden.
Also nur Geduld.
Wenn die einmal hängen kommen auf jeden Fall Fledermäuse vorbei, weil die neugierig sind.
Da die Fledermäuse im November in Winterschlaf waren und ab März erwachen und wieder herumfliegen, sind die erst natürlich im März die Kästen inspizieren gegangen.
Nein, es ist verboten Fledermäuse einfach so umzusiedeln.
Das darf man NICHT *nein*.
Die Tiere lassen sich auch nicht so einfach umsiedeln.
Sie kann sich sogar sehr glücklich schätzen, das sie Fledermäuse im oder am Haus hat.
Annika hat geschrieben:
Mo 17. Sep 2018, 07:41
Nein, sie kommt nicht an den Kot ran. Sie hat Sorge das das auf Dauer da ziemlich igitt in der Wand wird oder die Fledermäuse sonstwie einen Schaden anrichten können. Ist ein uraltes Haus, komplett aus Holz.
Also vorab Fledermauskot ist nicht schmierig wie Mäusekot.
Wenn man Fledermauskot anfässt, kann man es ganz ganz leicht in der Hand zerbröseln.
Zerfällt praktisch zu Pulver.
Ein Beispiel bei uns in Oberzeuzheim ist der nächste Ort 2 km entfernt und zwar Niederzeuzheim.
In der Kirche von Niederzeuzheim ist die größte Kolonie von dem Großen Mausohr.
Es sind an die 500-600 Tiere in der Kirche.
Was da auf dem Dachboden der Kirche an Kot zusammenkommt ist massig.
Demnach riecht es auch nach Ammoniak.
Die Mitglieder von der Nabu machen regelmäßig im Herbst eine Aufräumaktion, in dem die auf dem Kirchendachboden mit Schutzanzug, Schutzmaske (für die Nase, da schon ein sehr strenger Ammonikageruch dort herrscht) Müllsäcken und Schaufeln den Kot abräumen und so wegbringen.
Auf dem Dachboden gibt es durch den Kot KEINE Schäden, auch wenn die Masse an Kot wahnsinnig groß ist.
Also da auch bitte keine Sorge.
Das wäre der einzigste Nachteil, das es ein wenig nach Ammonika riechen KÖNNTE, je nach dem wieviele Tiere bei deiner Arbeitskollegin wohnen.
Wenn es wenige Tiere sind, wird es nicht so nach Ammonika riechen.
Sind es viele dann könnte es schon etwas riechen (aber da kann ich deine Arbeitskollegin beruhigen, denn es wird definitiv nicht so riechen wie bei 500 oder 600 Tieren).
Ich denke aber mal nicht, das da an die Anzahl der Tiere ins dreistellige geht, oder doch?
Fledermauskot ist sehr guter Blumendünger.
Mäusekot zerschmierst du und hast die Schmiere in der Hand.
Kannst deine Arbeitskollegin beruhigen, denn die Fledermäuse richten überhaupt KEINEN Schaden an, sprich sie zernagen nicht die Bausubstanz des Hauses oder sonst irgendetwas am oder vom Haus.
Keine Sorge ;-) :-).
Fledermäuse wollen sich einfach nur verstecken und den Tag verschlafen, mehr machen die nicht.
Fressen Mücken, Fliegen, Spinnen und andere Insekten, wie zum Beispiel Motten usw. *ja* .
Wäre das nicht eine tolle Idee für deine Arbeitskollegin, sich mit der NABU in Verbindung zu setzen, wegen dem "Fledermausfreundlichen Haus"?
Sie würde dann eine Urkunde, ein Fledermausbuch und eine Metallplakette bekommen "Fledermausfreundliches Haus", was sie am Haus befestigen kann.
Wo wohnt deine Arbeitskollegin denn?
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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Annika » Di 18. Sep 2018, 07:26

Vielen Dank mein Lieber für die ausführlichen Infos.

Die genaue Anzahl ist nicht bekannt. Bei 80 hat sie aufgehört zu zählen. ;-)

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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Naturfreund78 » Di 18. Sep 2018, 18:30

Annika hat geschrieben:
Di 18. Sep 2018, 07:26
Vielen Dank mein Lieber für die ausführlichen Infos.

Die genaue Anzahl ist nicht bekannt. Bei 80 hat sie aufgehört zu zählen. ;-)

Nichts zu Danken, meine liebe Annika.
Dafür ist das Forum, dafür bin ich und jeder hier da *ja* *applaus* *hurra* :mrgreen:.
Also wenn deine Arbeitskollegin bei 80 Tieren aufgehört hat zu zählen, dann ist das definitiv eine Wochenstube.
Wochenstube heißt, das sich viele Weibchen dort versammeln und ihre Kinder großziehen.
Sie kann wirklich wirklich stolz sein, eine Wochenstube bei sich zu haben und überhaupt Fledermäuse bei sich wohnen zu haben.
Sie soll bitte die Tiere dort belassen, denn nächstes Jahr kommen die wieder.
Auf keinen Fall die Fläuse vertreiben, denn sei es nochmal gesagt, tun die Tiere keine Bausubstanz am Haus zerstören oder sonstiges am Haus, auch fliegen sie einem nicht in die Haare und trinken unser Blut...absoluter Blödsinn.
Sind reine Insektenfresser und zwar sehr harmlose und sehr nützliche Tierchen.
Es gibt in Südamerika Fledermäuse, die sich von dem Blut von Weidetieren, wie Rinder, Schafen, Ziegen, hin und wieder auch mal vom Menschen usw, ernähren.
Eine Fledermaus davon ist die sogenannte Gemeine/Gewöhnliche Vampirfledermaus (Desmodus rotundus).
Es gibt aber noch ein oder zwei weitere Vampirfledermausarten, wo ich den Namen leider nicht kenne.
Aber diese Fledermäuse gibt es NICHT in Deutschland, auch da wieder keine Sorge.


Liebe Grüße

Vollblut-Hortusianer Michael
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Re: Fledermäuse - Alternativen als Winterquartier

Beitrag von Naturfreund78 » Di 18. Sep 2018, 21:25

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