Laubhaufen

Hier könnt ihr alle Fragen stellen und Ideen zeigen, die Naturmodule wie z.B. Pyramiden, Totholzhaufen, Trockenmauern etc. zum Thema haben.
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Yorela
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Laubhaufen

Beitrag von Yorela » Di 10. Apr 2018, 17:21

Was macht ihr mit alten Laubhaufen vom letzten Winter? "Entsorgt" ihr die? Und wenn ja, wo und wann?
Liebe Grüße aus dem Hortus aequilibrium

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Annika
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Re: Laubhaufen

Beitrag von Annika » Mi 11. Apr 2018, 06:41

Nach dem Hortus-Prinzip verlässt ja nichts den Garten und Laubhaufen sind ja auch ein Naturmodul.

Also ich würde es in der Pufferzone oder in der Ertragszone als Mulchmaterial nehmen, wenn du was brauchst und ansonsten den Haufen lassen.

Ich hatte dieses Mal keinen Laubhaufen gemacht, aber eine richtig dicke Schicht auf meine Gemüsebeete verteilt. Bestimmt 20-30cm und als ich das nun einarbeiten wollte in den Boden habe ich erstmal gemerkt, wie unglaublich viel darin lebt. Darunter waren ganz viele Regenwürmer zu sehen, in der unteren feuchten Schicht waren Larven (welche?), Gehäuseschnecken, Spinnen...
Ich hab dann erstmal nur ganz behutsam die Beete vorbereitet, die ich als erstes bepflanzen will und habe einen Teil des "Larven-Laubs" in die Pufferzone umgesiedelt. Dort bleibt die Laubschicht.

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Re: Laubhaufen

Beitrag von Simbienchen » Mi 11. Apr 2018, 08:11

Genau! So mache ich es auch....

Entweder verbleibt das Laub als Naturmodul-Haufen in der Pufferzone , manchmal streu ich auch Laub auf die Reisighaufen oder ich packe es in den Komposter, wo ich gerade etwas brauche. Als wir hier unseren Garten übernommen haben, war die Erde in der Pufferzone so fest und hart, dass ich mit dem Spaten gar nicht reinkam! Seitdem ich Laub und Mulch dort aufgetragen und belassen habe, ist der Boden deutlich lockerer geworden . Da steckt jetzt mehr Leben drin :-)
Liebe Grüße aus dem Hortus roboris animi et pax *wink*

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Re: Laubhaufen

Beitrag von Gartenphilosophin » Mi 11. Apr 2018, 08:31

Bei uns ist es ausschliesslich Eichenlaub, das sich am Ende eines Winters noch findet. Das kommt in den Eichen- Pappelstreifen an der Grundstücksgrenze. Da kam es schliesslich auch her.... *fies*
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Re: Laubhaufen

Beitrag von Brunnladesch » Mi 11. Apr 2018, 17:05

Ich werfe alles, was ich in die Hecke werfen kann, in die Hecke oder auf den Reisighaufen.
Das Laub der Rosskastanie habe ich, wegen der Minirmotte, immer so gut ich konnte in die Biotonne entsorgt, weil unsere Anlage Heißkompostiert soweit ich weiß.
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Re: Laubhaufen

Beitrag von susi » Fr 13. Apr 2018, 09:40

Bei mir liegt auch noch viel Laub im Garten. Ich lasse es dort,den die Regenwürmer holen es sich nach und nach. Im Juli sieht man davon nur noch wenig.

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Re: Laubhaufen

Beitrag von Annika » Fr 13. Apr 2018, 18:27

Ich entferne es vom Rasen, weil der irgendwie abmagern soll, damit im Laufe der Zeit etwas mehr blüht.

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Re: Laubhaufen

Beitrag von Gartenphilosophin » So 15. Apr 2018, 08:01

Wer ausbrechende Hühner sein eigen nennt, kann auf die Anlage eines HAUFENS gerne verzichten. Dieser Wunsch wird dann nicht in Erfüllung gehen. Es wird immer eine Laubfläche werden. In meiner Pappel-Eichen Reihe kein Problem, sonst aber schon.
LG
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Re: Laubhaufen

Beitrag von Brunnladesch » So 15. Apr 2018, 08:33

Gartenphilosophin hat geschrieben:Wer ausbrechende Hühner sein eigen nennt, kann auf die Anlage eines HAUFENS gerne verzichten. Dieser Wunsch wird dann nicht in Erfüllung gehen. Es wird immer eine Laubfläche werden. In meiner Pappel-Eichen Reihe kein Problem, sonst aber schon.
:lol: Scharren die etwa?

Wenn ich das Laub auf den Reisighaufen und in die Hecke werfe, rennen die Vögel auch durch, aber so ist die Natur...

Auf meinen Beeten darf das Laub meist bis zum Frühjahr liegen bleiben und dann dünne ich es aus. Ich nehme es nicht komplett runter, sondern eben mit den Händen immer ein bisschen, wenn die Pflanzen rausgucken und werfe das dann "samt dem was drin krabbelt" auch noch in die Hecke. So als Pflanzen-Geburtshelfer. Wäre sicher nicht unbedingt möglich, aber na ja. Es ist ja irgendwie auch eine Mulchschicht. Wenn ich zu viel runter nehme, kommt das Beikraut schneller durch, als mir lieb ist.
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Re: Laubhaufen

Beitrag von Yorela » So 15. Apr 2018, 10:16

Brunnladesch hat geschrieben:... dann "samt dem was drin krabbelt"
Genau das ist mein Problem, es krabbelt überall und ich hab Bedenken, da zuviel aufzuscheuchen und zu vertreiben. Ab welchen Temperaturen erwacht z.B. ein Igel? Ich überlege jetzt eher, wo ich Laubhaufen aufschichten kann, die dann liegen bleiben können, aber die Ideen kommen und gehen ohne gutes Ergebnis. Irgendjemand erwähnte mal, dass der Hortus manchmal zu einem spricht und sich manchmal auch komplett verweigert. Im Moment will er so garnicht kommunizieren :-o

Hühner hätte ich gern, aber zum einen leben die Kaninchen meiner Tochter im Stall und zweitens kann mein Mann sich mit Federvieh (noch) nicht anfreunden - ich arbeite daran.
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