Tannen im Garten

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Brunnladesch
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Re: Koniferen - Pro und Contra

Beitrag von Brunnladesch » Mi 4. Apr 2018, 13:31

Gartenphilosophin hat geschrieben:Wer Pflanzenfresser und Stöckcheninteressenten auf seinem Hof hat, sollte sich wirklich von Eiben trennen. Da ist jede NAdel u.U. tödlich.

Unsere Nachbarn haben zu ihrem Einzug Thujen gepflanzt. Das sind heute kapitale Bäume, die wohl irgendwann weichen sollen. Schön gewachsen sind sie, pflanzen würde ich sie jedoch nie.
Ich mag sie nicht.
Da Kinder ja auch sehr neugierig sind, habe ich auf die Eibe dann nicht nur aus Platzgründen verzichtet, aber ich fand sie interessanter als Thuja.

Meine eine Thuja bleibt ja auch stehen, weil sie schon da ist. Übrigens auch ein kapitaler Baum.
Natascha K.

Sei selbst der Wandel und nicht das Rädchen.

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Re: Koniferen - Pro und Contra

Beitrag von Yorela » Mi 4. Apr 2018, 14:13

Ist für mich ganz einfach zu beantworten: Koniferen sind überhaupt nicht meins - waren sie noch nie. Daher hab ich mich auch nie informiert, ob sie nützlich sein können oder nicht. *ommm*
Liebe Grüße aus dem Hortus aequilibrium

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Re: Falsche Maßstäbe und Prioritäten

Beitrag von Yorela » Do 5. Apr 2018, 13:45

Markus hat geschrieben:ich tue mich immer schwer mit nadelgehölzen.. es gibt riesige monokulturen in den wäldern davon.. viele ältere gärten werden dominiert von entgleisten nadelbäumen.. ich gebe es zu .. die erste aktion im neu gekauften hortus felix war fällen von 15 grossen alten bodenversauernden nektarlosen schattenwerfenden blautannen.. das ganze holz die ganzen zweige blieben aber auf dem grundstück.. in form von benjeshecken und totholz.. für mich war es die richtige entscheidung
Bei 15 großen Blautannen würde ich sicher auch Hand anlegen :shock:, waren Bilder dazu nicht in deinem Buch? Irgendwo hab ich da doch mal was gesehen :?

Meine drei schmalen Nadelbäume stehen eng zusammen in einem kleinen Streifen zwischen dem sowieso schattenwefenden Nachbarhaus und unserem Kaninchenstall. Einen ausladenden Laubbaum könnte ich da wahrscheinlich garnicht unterbringen und wegen der vielen Katzen in der Umgebung sind hohe Bäume für die Vögel besser als schmale Büsche. Der nahe Waldrand besteht zum Glück auch aus Laubbäumen (Eiche, Buche). Sollten meine Nadelbäume krank werden, würde ich sie nicht durch neue ersetzen, da ich aber als Gegengewicht Kastanie, Ulme, Rotbuche, Eberesche und drei Haselnussbäume in die Waagschale legen kann, dürfen sie bleiben. In dem kleinen "Waldmodul" ist auch eine ganze Menge los: Vögel, Spitzmäuse, ein Igel, Erdhummeln, Spinnen und Insekten. Kommt sicher nicht an die Vielfalt von Magermodulen heran, aber die sind auch schon in Planung. Ich steh ja noch ganz am Anfang und muss die tollen Tipps die ich von euch bekomme und meine ganzen Ideen erstmal sortieren. :mrgreen:

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Liebe Grüße aus dem Hortus aequilibrium

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Re: Tannen im Garten

Beitrag von Annika » Do 5. Apr 2018, 14:42

So, ich habe jetzt mal *verschoben* geteilt und zusammengeführt. Weil die Grundsatzdiskussion um Tannen / Koniferen den Beitrag über Falsche Maßstäbe und Prioritätensprengt und die wichtige Aussage hinter dem Beitrag überlagert.

Ich weiß, dass die Diskussion von meiner Antwort ausging (die ist hier im ersten Beitrag auch zitiert), aber ich wollte gar nicht auf eine Grundsatzdiskussion hinaus, sondern eben darauf, dass Hortus nicht radikal ist, sondern der Grundgedanke ist "Das zu schaffen, was wenig in der Natur vorhanden ist und das nicht heißt, dass andere natürliche Elemente wie eben Tannen oder Fettwiesen generell nix und niemandem nutzen.

Denn genau an solchen Aussagen wie "Nur magere Standorte bieten Raum für Leben" oder "Tannen im Garten? Unbedingt fällen..." vergraulen Neulinge, bevor sie sich mit dem Thema überhaupt richtig auseinandergesetzt haben. Das finde ich sehr schade.

Nun kopiere ich diese Antwort noch in den Ursprungsbeitrag und bitte euch, dort über Maßstäbe und Prioritäten und hier über Tannen & Co zu diskutieren. ;-)

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Re: Tannen im Garten

Beitrag von maleficum » Do 5. Apr 2018, 18:53

Mal Grundsätzlich zu

Tannen, Fichten und Kiefern sind im Hochgebirge weil Flachwurzler wichtig um auch Berge vor dem Abrutschen zu hindern, daher dort ne Berechtigung zum wachsen. Im Hortus sind sie normal ungern gesehen, außer der Lärche, da diese ihre Nadeln abwirft und zum Kreislauf beiträgt.

Man muss bedenken, wohin man sie pflanzt, auch wenn sie langsam wachsen, sie tun es beständig. Sie fallen bei Sturm gern um, somit vorher kappen. Es gibt viele Gemeinden, da muss selbst das kappen genehmigt werden. Meine Blautanne war über 15m hoch, dürr von unten nach oben und voll Borkenkäfer, ich hab die umgelegt und die serbische Fichte daneben auch gleich. Beides nun sowohl Totholz als auch Brennholz, weil damals, war ich noch nicht Hortus.

Ich bin kein Jünger von Markus, oder klassischer Anhänger, aber meine Meinung zu Koniferen ist einfach. Wenn ich ne Thujenhecke habe und ne Vogelschutzhecke ökologischer wäre, weil da mehr Tiere Nahrung und Unterschlupf finden, dann fällt die Hecke
weil Thujen für mich absolut unnütz sind, schlimmer noch, immer wenn ich meine Hecke zuschneiden musste, hat meine Haut reagiert mit roten Pusteln. Hab mich gekratzt, bis es geblutet hat.

Ist mir bei der Hasel oder Buche noch nie passiert. Nehmen wir die Hainbuche, Sie ernährt Insekten, treibt bei Kahlschlag wieder aus, wurde als Wehrgehölz bei Burgen eingesetzt, ihr Laub schützt Igel und Co.
Alles Dinge, die eine völlig unnütze Tanne / Fichte / Kiefer nicht kann, wer sie fällt, wird nie einen erneuten Austrieb beobachten können. Wenn ich nur eine hätte, ok, dann vielleicht - aber ich kenne mich, ich würde sie umlegen. und an der Stelle was für meine Bienchen pflanzen, weil meine Bienchen haben Hunger, sie sind so ziemlich am Anfang der Nahrungskette, der Vogel braucht Insekten für seine Brut
was hilft dem Vogel die Konifere, wenn er nix zum Fressen hat.

Auch wenn jetzt das Argument Wald kommt, schaut euch um, ein guter Heger des Waldes pflanzt in seiner Schonung keine oder wenig Koniferen, zwar wachsen sie relativ schnell gegenüber der Buche oder Eiche, aber in Monokultur freuen sich mehr die Schädlinge als die Nützlinge über dieses UNkraut.

Und wenn ihr mir nicht glaubt, schaut euch mit wachen Augen um, und lest Markus Buch. Auf ihm basiert unser Gartengedanke, ohne ihn wären wir nicht hier
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ClaudiaTE
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Re: Tannen im Garten

Beitrag von ClaudiaTE » Fr 6. Apr 2018, 07:58

Moin!

Kaum, dass eine Fichte bei uns gefallen ist, stellen sich im Garten Gimpelpaare ein. Das liegt wahrscheinlich an der jetztigen Ganzjahresfütterung. Gimpel nisten in Nadelbäumen und ernähren sich auch von den Samen. Deshalb sind wir froh, eine zweite Fichte stehen gelassen zu haben die nur das Haus beschattet. Die hat auch eine sehr schöne Beziehung zu einer Wildrose, die an die 5 Meter hoch in die Fichte hineingewachsen ist. Zwar gibt es in der Nähe reichlich Fichten und Tannen, aber wenn der Gimpel partout bei uns wohnen möchte, dann soll er das gerne.

Kommt halt darauf an, wo die Nadelbaum stehen, wie viele davon, ob sie wertvolle Bereiche beschatten und wie sie sich in den übrigen Garten integriert.

Viele Grüße
Claudia
Zuletzt geändert von ClaudiaTE am Fr 6. Apr 2018, 08:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Tannen im Garten

Beitrag von ClaudiaTE » Fr 6. Apr 2018, 08:06

Was mir noch einfällt:

Mir ist das Thema Nadelbäume so richtig klar geworden, als ich letztes Jahr den Harzer Hexenstieg gelaufen bin. Auf dem Brocken sieht man es sehr gut und es ist auch über Lehrtafeln gut erklärt: Unter der für Nadelbäume natürlichen Höhe von ca. 800m über NN ist der Brocken aktuell eine Borkenkäferwüste. Es stehen dort fast nur tote Stämme von Nadelbäumen.

Nach der DDR wurde der Brocken schnell zum Naturschutzgebiet ernannt und es durfte dort nicht mehr geforstet werden. Das durch Stürme liegende Nadelholz hat dann eine explosionsartige Vermehrung des Borkenkäfers verursacht, der den gesamten Nadelwald buchstäblich umgebracht hat.

Über 800m Höhe ist der Wald aber auf einmal wieder da! Es haben zwar auch dort nicht viele Bäume überlebt, aber nur dort wachsen junge Nadelbäume gesund nach und werden nicht vom Borkenkäfer überfallen. Da, wo Nadelbäume hingehören, bleiben sie auch gesund.

Das hat mir zu denken gegeben und wenn jetzt während der Stürme bei uns im Wald reihenweise die Fichten umkippen, dann denke ich jedesmal, dass das auch wieder nur eine Aufräumaktion der Natur ist.

(Übrigens gibt es auf der Brockenspitze einen einzigartigen Naturgarten, der auf supermagerem Boden UND im permanenten, extremen Wind steht. Ein wirklich tolles Projekt. Besuch lohnt!)

Viele Grüße
Claudia

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Re: Tannen im Garten

Beitrag von Simbienchen » Mo 16. Apr 2018, 13:50

Wir haben mit unserem Haus auch eine riesige Thujenhecke und drei weitere Nadelbäume (2 x Kiefern) gekauft, sie waren im Preis inbegriffen ;-)
Es sind also Bestandsbäume und keine von uns gepflanzten !

Als ich die Thujahecke zum ersten Mal sah, dachte ich nur "Oh mein Gott, die muss weg!" ...Schön finde ich sie immer noch nicht, aber sie erfüllt ihren Zweck. Sie wurde vom Vorbesitzer zum Schutz gepflanzt. Wir sind umgeben von Feldern. Wenn die bestellt werden und der Wind pfeift, dann fliegt uns hier alles um die Ohren...es staubt immens. Sie ist blickdicht , mildert den Lärm und ist unsere Trennungswand zum Nachbarn, der nebenan häufig sein Holz sägt. Eine Alternative zu der Hecke wäre eine große Mauer oder Gabione, es muss auf jeden Fall blickdicht sein . Oder etwas anderes immergrünes, was aber wiederum seine Zeit zum Wachsen braucht. Abgesehen davon wäre es auch mit hohen Kosten verbunden.

Ja, mein Garten soll ein Hortus werden! Ich für meinen Teil habe mich aber erstmal für die Thujahecke entschieden, zumindest der Teil zum Nachbarn hin. Andere Teile der Thujen sind schon verschwunden und werden noch verschwinden und das Holz und die Äste haben schon ihren Platz in Reisighaufen und Totholzecken gefunden. Im Winter haben die Äste als Abdeckung neu gepflanzter Blumen und Pflanzen gedient.

Ich habe oft vor der Thuje gestanden und beobachtet, was darin lebt und welchen Nutzen sie für meinen Hortus hat und ob sie damit eine Berechtigung zum Bleiben hat!

Dabei habe ich beobachtet, dass die Vögel lieber darin nisten, als in den anderen Sträuchern in meinem Garten. Ebenso finde ich eher mal ein Nest in den Kiefern als in den anderen Bäumen. Auch bietet die Hecke den Vögeln Schutz vor den Greifvögeln, die im Winter oft Jagd auf die Amseln gemacht hatten. Wenn ich an der Thuje schūttel, kommen mir jede Menge kleine Insekten entgegen.

Im Frühjahr, noch vor kurzem, wo noch nichts anderes in meinem Hortus blühte, überraschten mich die Honigbienen, die an meiner blühenden Thujahecke Pollen sammelten. Es summte wie in einem Bienenschwarm. Die Thuja bot den Bienen eine Reservemöglichkeit in der Notzeit , denn Bienen meiden normalerweise Nadelhözer /Thujen, da das Pollenangebot geringer ist als bei anderen Frūhblühern und Thujen keinen Nektar produzieren. Aber dadurch dass es nichts besseres in der Nähe gab, gaben sich die Bienchen mit weniger zufrieden und sammelten in ihrer Not die weniger hochwertigen Thujenpollen. Besser als nichts!
Sie hatten volle rosa Hosentaschen, sie brauchen im Frühjahr Pollen zur Aufzucht der Brut. Die Pollen sind vergleichbar mit Säuglingsnahrung beim Menschen.

Vor zwei Tagen habe ich beobachtet, wie eine Hummel in der Thuja verschwand! Mittlerweile kann ich die Hummeln öfters beobachten, wie sie in und aus der Thujahecke hinein- und hinausfliegen. Scheinbar haben sie sich darin im Boden unter der Thuja eingenistet.

Ich weiß, ich wiederhole mich hier, denn ich habe all das schon mal in meinem Plädoyer für "meine" Thujenhecke geschrieben, aber hier geht's um das Pro und Contra für Coniferen. Das sind eindeutig Pro's für mich auch im Vergleich zu anderen Laubbaumhecken , die im Winter alle Blätter abwerfen. Da scheint doch in einer Thujahecke ein anderes Klima zu herrschen .
Sie besitzt einen geschützten Hohlraum!

Und ja, sie liefern kein Laub, welches wichtig für die Puffer- und Ertragszone ist und sie bilden keine Früchte und Nektar, aber ich schaffe jetzt erstmal einen Ausgleich an anderen Stellen meines Hortus, bevor ich ein - für mich- intaktes Heckensystem rausreiße und somit einen Lebens- und Schutzraum für viele Lebewesen zerstöre. Zudem schützt sie ja auch meinen Lebensraum - meinen Hortus- vor äußeren Einflüssen ( sie ist auch luftfilternd ) und das macht sie mit ihrem dichten, immergrünen Kleid recht gut! Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich keine Thuja gepflanzt! Aber aufgrund der oben genannten Gründe, hat sie erstmal Bestandsschutz! Thujen haben in der Summe gesehen nur geringen ökologischen Nutzen, aber völlig nutzlos empfinde ich sie nicht! Eine normale Mauer stattdessen wäre ökologisch völlig nutzlos! Bei Abriss würde sie noch nicht mal Holz hergeben ;-)

Zu meinen Kiefern kann ich nur sagen, dass ich sie mag! Die eine ist sehr schön gewachsen und ich sehe sie mir gerne an. Ich mag ihren Duft und das Knacken der Zapfen , wenn sie sich öffnen. Der Buntspecht liebt sie auch und kommt oft, um sich an ihr zu laben. Unter die Kiefer habe ich Blaubeeren gepflanzt und bis jetzt machen sie sich gut darunter. Diese eine Kiefer wird auch bleiben, die andere werde ich irgendwann umhauen.

Ich bin erstaunt darüber, wie die Thujahecke als Naturmodul von den Insekten angenommen wird. Deshalb sehe ich sie als einen für sich geschlossenen Lebensraum und nicht als Blattlieferant für die Humusentstehung . Ich könnte mir vorstellen, dass darin vieles im Winter überwintert, leider blieb mir dieses Geheimnis bis jetzt noch vorenthalten ;-)
Zuletzt geändert von Simbienchen am Mo 16. Apr 2018, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tannen im Garten

Beitrag von maleficum » Mo 16. Apr 2018, 16:27

Deshalb sehe ich sie als einen für sich geschlossenen Lebensraum und nicht als Blattlieferant für die Humusentstehung
Bis aus Thujen Humus wird, dauert es ewig
hab hier einen Stumpf, die wurde gefällt, da war ich noch nicht verheiratet, ist also über 25 Jahre schon Stumpf, und wird noch Stumpf sein, wenn ich längst geschieden
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Re: Tannen im Garten

Beitrag von Simbienchen » Mo 16. Apr 2018, 16:42

Jepp, das stimme ich dir absolut zu ! *ja*

Ich hatte einige Äste als Decke unten ins Hochbeet gelegt -letztes Jahr- , dann die anderen Schichten wie Äste , Erde , Kompost etc daraufgeschichtet....jetzt beim Versetzen alles wieder rausgeholt -und- die Thuja - Äste waren immer noch grün und frisch !

Also, zum Abdecken um darunter etwas zu ersticken, super geeignet ;-)
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