Langer Winter.... und die Tiere?

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Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Annika » Mi 28. Mär 2018, 10:43

Ich stell mir gerade die Frage, was dieser lange Winter oder auch maue Frühling für die Tiere bedeutet. Kommen die damit zurecht oder müssen wir davon ausgehen, dass es viele von ihnen nicht schaffen?

Wir haben bisher noch keinen Tag gehabt, an dem wir mal wirklich über 10°C Plus hatten. Ich habe in diesem Jahr bisher nur Mücken und Fliegen gesehen. Keine einzige Hummel oder Biene.
Schmetterlinge sind bisher auch null zu sehen gewesen....
Eine verirrte Wespe war an den Mülltonnen... Das war es aber auch schon.

Einzig die Vögel kommen nach und nach zurück. Es fehlen eigentlich nur noch die Schwalben. Kraniche, Störche,, Stare.... die aben wir hier alle schon zu Hauf rumfliegen....
:? :(

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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Simbienchen » Mi 28. Mär 2018, 16:32

Welche Tiere genau meinst du denn ? Ich hab letztens irgendwo gehört, dass den Insekten der milde lange Winter eher zu schaffen macht, als ein kurzer knackiger. Also, wenn es den Insekten nicht gut geht, dann den Vögeln auch nicht. Denke Beeren und Früchte gibt's auch kaum noch...Ich seh auch kaum noch Hagebutten. Als es vor ein paar Tagen über 10 Grad war, da flogen hier schon wieder sehr viele Insekten. Da blieben auch meine Futterstationen wenig besucht.

Stare sind hier auch massig...ganze Schwärme. Die haben aber auch riesig Kohldampf...die fressen uns die Haare vom Kopf ;-)
Liebe Grüße aus dem Hortus roboris animi et pax *wink*

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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Annika » Mi 28. Mär 2018, 16:39

Ist mehr so eine allgemeine Überlegung....

Aber vor allem Insekten, weil ich einfach noch keine sehe.... Ein paar Spinnen und Kellerasseln. Aber nix was fliegt.
Soweit ich weiß, brauchen die meisten Insekten auch Temperaturen über 12°C um zu fliegen. Aber wenn das so lange dauert,
reichen dann ihre Wintervorräte? Überleben ihre Larven so lange?

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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Simbienchen » Mi 28. Mär 2018, 16:47

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch immer noch nicht genug über unsere Insekten weiß....bei den meisten weiß ich auch noch gar nicht genau wie und wo sie überwintern, außer im Reisighaufen und in der Erde . Irgendwie kann ich gar nicht soviel lesen, wie ich wissen will...das wird ein lebenslanges Studium....;-)
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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Simbienchen » Mi 28. Mär 2018, 16:51

Und natürlich im Totholzhaufen und unter/ zwischen den Steinen...aber was die alles genau fressen, das weiß ich auch noch nicht alles...es gibt einfach zu viele Arten...
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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Gartenphilosophin » Do 29. Mär 2018, 08:44

Das bisschen Winter dürfte nicht schaden, das halte ich für normal im März. Da dürften sie alle dran adaptiert sein. Da es halt nur noch wenige Isekten gibt, wird der natürliche Ausfall halt nun eher noch auffallen. Das ist eher das Problem. Nicht der Wintereinbruch.
LG
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Re: Langer Winter.... und die Tiere?

Beitrag von Brunnladesch » Fr 30. Mär 2018, 08:28

Winter und Insekten würde ich nicht überbewerten, da der Lebenszyklus von vielen vergleichsweise kurz ist.
Fliegen habe ich schon einige gesehen.
Milde, feuchte Winter sind ein größeres Problem als mal richtig Frost.
Natascha K.

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