Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Themen der Ertragszone finden hier einen Platz.

Moderator: Kruemelglueck

Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Sehr wichtig. Ich möchte viel ernten und in Richtung Selbstversorgung gehen.
12
35%
Wichtig. Ein Nutzgartenb.ereich gehört für mich zu einem Garten einfach dazu.
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41%
Egal. Ist mir total wurscht, ob ich was ernte. Mein Garten ist nur für die Tiere.
3
9%
Überflüssig. Mich reizt an einer Ertragszone gar nichts.
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Keine Stimmen
Ich hätte gerne eine, aber der Platz ist bei mir zu begrenzt.
2
6%
Ich schreibe einen Kommentar, denn für mich ist keine Umfrageantwort passend.
3
9%
 
Abstimmungen insgesamt: 34

GmiasObstTierla
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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von GmiasObstTierla » Mi 21. Feb 2018, 20:20

Bei mir ist die Ertragszone doch sehr wesentlich und nimmt prozentual eine sehr große Fläche ein. So bin ich zum Hortusgedanken und zum Naturgartenverein erst gekommen, als ich über bestimmte Probleme meines Bio-Wochenendselbstversorger-Nutzgartens gestolpert bin:
- Warum stört die vielen Läuse auf dem Frühjahrsaustrieb der Obstbäume niemand beim Saugen außer mir? Warum nehmen die zu den Läusen gehörigen Ameisen derartig überhand?
- Warum habe ich im Juni fast keine Insekten, aber im April/Mai und Juli/Ausgust eigentlich normal viele? Ich nutze ja keinerlei Gift...
- Warum strengt es meine Blaumeisen so an, ihre beiden Jungvögel durchzubringen, dass sie das nicht überleben?

Eigentlich müsste der Hotspot größer sein, aber dafür ist der Garten nicht groß genug. Wie viel Prozent der Fläche wären eigentlich ein Minimum?

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Simbienchen » Do 22. Feb 2018, 08:28

Ich habe in der Vergangenheit auch noch keine Möglichkeit für größere Beete gehabt und habe deshalb auch immer nur im Kleinen angebaut. So auch Kartoffeln und Tomaten in Kübeln oder Bohnentipis mitten in der Wiese. Dieses Jahr möchte ich endlich mein Hochbeet einweihen und ein paar Gemüsebeete anlegen. Für mich ist es auch ein Stückchen Ausstieg aus der Abhängigkeit, ich möchte echtes Biogemüse und Obst , ohne mich ständig fragen zu müssen, ist da auch wirklich Bio drin, wo Bio draufsteht? Ich möchte keine Verpackungen um mein Obst und Gemüse, die wiederum aufwändig recycelt werden müssen. Ich möchte auch kein Obst oder Gemüse, dass aus fernen Ländern hertransportiert werden muss. Ich finde es auch wichtig, meinen Kindern zu zeigen, welchen Wert ein eigener Garten hat und wie gut es schmeckt, wenn man frisch ernten kann. Es war mir immer eine Freude zu sehen, wenn meine Jüngste in den Garten ging und nachguckte, was für sie Leckeres an den Beerensträuchern hing und es direkt vernascht wurde. Auch wenn ich dann manches Mal das nachsehen hatte, weil sie wieder mal schneller als ich war...;-)
Liebe Grüße aus dem Hortus roboris animi et pax *wink*

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Brunnladesch » Fr 23. Feb 2018, 11:38

Bohnentipis klingt ja niedlich. Hast du da mal ein Bild davon und möchtest uns das vorstellen? Mir mangelt es ja auch immer an Platz bzw. das Kind möchte auch Platz haben.
Natascha K.

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Simbienchen » Fr 23. Feb 2018, 13:25

Klar...Ich mach gerne Fotos davon, wenn ich sie im Frühjahr wieder aufgestellt habe :-) Leider hab ich von dem Tipi in unserem vorherigen Garten kein Foto...Sorry :-(

Meine Tochter mochte das Tipi in der Wiese immer super gerne! Da hat sie sich im Sommer eine Decke reingelegt und drin gespielt als sie noch kleiner war. Ein toller Spielplatz und seitdem mochte sie auch Bohnen essen !

Guck mal unter kakaoschnuten.de , da zeigen sie auch den Aufbau eines Bohnentipis...
Ebenso bei Biogarten Füllhorn ...Sorry, ich weiß immer noch nicht, wie man verlinkt *rot-werd*

*wink*
Liebe Grüße aus dem Hortus roboris animi et pax *wink*

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Meikl » Fr 23. Feb 2018, 15:34

Im Schrebergarten muss man die ja haben. Find ich aber nicht schlimm. Würde auch so was Essbares anpflanzen.
Liebe Grüße Meikl
mit Mini-Schrebergarten Hortus "Gimli"

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Sandra » Mi 11. Apr 2018, 21:19

Sehr gerne hätte ich einen Platz für ein ordentliches Gemüse Beet und so ein klitzekleines Gewächshaus!
Mein Garten gibt es aber einfach nicht her.
Bevor ich den Teich angelegt habe hatte ich dort einige Jahre ein Hochbeet. So richtig glücklich war ich damit allerdings
nicht, es ist immer sehr schnell ausgetrocknet.
Und so gibt es bei mir nur Beeren (Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren) Kräuter, Weintrauben,
Gurken und Tomaten.
LG Sandra

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Polarwelt » So 2. Sep 2018, 22:33

Ich bin im Moment noch zu viel mit den anderen Teilen des werdenden Hortus beschäftigt. Um die Ertragszone, kümmert sich meine Frau mit ab und an Unterstützung von den Kindern.
Bisher bewegt sich aber alles mehr im Bereich Naschgarten.

Gruss Robert
Wer Pyramiden nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte sich verschafft und in Verkehr bringt, wird mit Horteln nicht unter zwei Jahren bestraft.

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Brunnladesch » Mo 3. Sep 2018, 13:24

Naschgarten ist doch auch okay, Robert.
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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von Yorela » Mi 12. Sep 2018, 10:41

Ich habe dieses Jahr vier Hochbeete angelegt und taste mich nun nach und nach an eine effiziente Bewirtschaftung heran. Wichtig ist für mich nicht nur, eigenes Gemüse essen zu können, sondern auch, dass meine Kinder den Zugang zur Natur behalten und eine Bohne nicht nur aus der Dose kennen.
Darüber hinaus wüsste ich auch nicht, wo ich das ganze nährstoffreiche "Zeug" lassen sollte, dass so im Hortus anfällt. Soviel Heckenzone hab ich nicht.
Liebe Grüße aus dem Hortus aequilibrium

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Re: Wie wichtig ist euch die Ertragszone?

Beitrag von KatharinaKagermeier » So 16. Sep 2018, 15:22

Meine Ertragszone ist im Moment im Garten verteilt. Überall wachsen Johannisbeeren, Walderbeeren, Heidelbeeren und ich habe auch Karotte, Dill, Boretsch, Radieschen in Lücken gesät. Wir haben noch ein kleines Kartoffel/Tomatenbeet. Nächstes Jahr soll eine Art Bauerngarten entstehen, mir geht es dabei aber nicht in erster Linie um viel Ernteerträge. Baue einiges auch wegen der Schmetterlinge. Meine Familie wäre auch nicht begeistert, wenn sie noch mehr Gemüse essen müssen. Wie dieser Gartenteil genau aussehen wird, ist noch im Fluss.
LG
Katharina
Hortus graniti vivi - Garten des lebendigen Granits
Entstanden aus der Liebe zu den Steinen des Bayerischen Waldes und der Erinnerung an die Blumenwiesen meiner Kindheit.
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