Hochstaudenflur

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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von Gartenphilosophin » Sa 7. Jul 2018, 11:44

Vermischen sich nicht die Steine mit der Erde?

Fiel mir gerade so ein, die Frage.
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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von GmiasObstTierla » So 8. Jul 2018, 00:23

Eigentlich erstaunlich wenig. Am Rand ist es ja Betonkies pur wegen Kapillarsperre, also damit das Wasser nicht rausgesogen wird. Da bleiben die größeren Steine oben und der Sandanteil wird vom Regen in die Zwischenräume geschwemmt, so dass man das kaum sieht. Lehm gibt es da nicht...

Unten vermischt es sich die Kiesabdeckung schon ein wenig mit dem Lehmboden darunter, aber der gröbere Teil der Körnung bleibt oben liegen.

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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von Gartenphilosophin » So 8. Jul 2018, 09:40

Zur Not kann man ja nachschütten.
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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von GmiasObstTierla » So 23. Sep 2018, 13:19

Der Herbst zieht ins Land, die Blüten werden weniger und die Pflanzen samen aus. Ich habe zwischen den Steinen abertausende Sämlinge, ich vermute dass es das Sumpfvergissmeinnicht ist. Die Sämlinge sehen alle nahezu identisch aus und sind so zahlreich, dass man vermutlich nur am Rand das Kies im nächsten Jahr sehen wird und der Rest grün ist.

Entfernt habe ich die Weiden, die dort unangemeldet gekeimt sind und bei 15cm Höhe schon ein beachtliches Wurzelwerk hatten. Die hätten sonst alles überwuchert und der Graben würde verbuschen. Und feucht mögen die es bekanntlich ja auch, der Standort hätte ihnen auch zugesagt.

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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von 3Zonenfan » Mo 1. Okt 2018, 21:00

Das ist echt; eine super Idee, bei heißen Sommer wie diesen....kann man auch mit Leitungswasser auffüllen wenn es zu trocken ist? Steht das Beet sonnig oder eher halbschattig...wäre für mich eine echte Alternative zum Teich. Mal abegsehen von dem Aufbau...nimmt die Pflege des Feuchtbeetes viel Zeit in Anspruch?

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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von GmiasObstTierla » Mo 1. Okt 2018, 22:51

Ich hab diesen Sommer da schon ab und zu Wasser reinlaufen lassen, bei absoluter Trockenheit alle 2-3 Wochen 10min Schlauf reinlegen und Wasser Marsch. Angeblich soll eine gewisse Trockenheit nichts ausmachen, wenn es nicht zu lang ist, aber wo die Grenze ist, kann ich nicht sagen.
Kinder können da keine drin ertrinken, höchstens nasse Füße bekommen sie - heute nach 26mm Niederschlag mehr und an anderen Tagen weniger ;-)
Ich hab für die Pflege 2-3 Durchgänge a 5 min gemacht für meine 15qm, außer Weiden und ein paar Löwenzahn war da nichts zu tun.
Zuletzt geändert von GmiasObstTierla am Di 2. Okt 2018, 10:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hochstaudenflur

Beitrag von GmiasObstTierla » Di 2. Okt 2018, 10:11

Achso, ganz vergessen: Der Aufwand ist deshalb so niedrig, weil ich die obersten 20cm unkrautfreien Unterboden und Kies genommen habe. Der nährstoffreiche unkrautsamenhaltige Oberboden ist ganz tief unten, da würden höchstens Wurzelunkräuter den Weg nach oben schaffen - die habe ich aber entfernt.

In Naturgartenkreisen gibt es Vertreter der Tabula-Rasa-Taktik wie von mir beschrieben (z.B. Reinhard Witt) und die der langsamen Umstellung einer Vegetation (z.B. Johannes Burri). Die Vetreter der Burri-Methode müssen mehr Ahnung haben, welche Pflanzen sich wie verhalten. Dafür buddeln die Witt-Methoden-Anhänger mehr. Buddeln kann ich besser, dafür habe ich eine Art Kochrezept das ich nutzen kann. Ich habe selbst eine Weile gebraucht, bis ich die unterschiedlichen Weidenarten als solche erkannt habe.

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